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»Alters- und krankheitsbedingte sensorische Verluste können durch
Stochastische Resonanz-Therapie (SRT) rückgängig gemacht werden.«
Harvard Medical School, Boston University

Die Stochastische Resonanz-Therapie
Ein Expertenteam an der Universität Frankfurt hat ein Trainingsgerät
entwickelt, das durch variable Vibrationsreize das Zusammenspiel von
Gehirn und Muskulatur trainiert und so Bewegungskoordination und
Reflexe verbessert. Mittlerweile wird die Trainingsmethode auch zur
Therapie von neurologischen Krankheitsbildern wie zum Beispiel
Parkinson oder Multipler Sklerose erfolgreich angewendet. Bewegungen
werden flüssiger und sicherer, so dass sich Stolper- und Fallraten der
Patienten deutlich verringern. Wir möchten Sie im Folgenden über die
Wirkungsweise und Anwendungsbiete der SRT informieren. Falls Sie
hierzu weitere Fragen haben – sprechen Sie uns an.

Wie funktioniert die Stochastische Resonanz-Therapie?
Die SRT baut auf einer der wichtigsten Funktionen des menschlichen
Nervensystems auf: Durch zahlreiche Rezeptoren (Sensoren) in der
Muskulatur, den Sehnen, der Haut, den Gelenken usw. ist der Mensch
in der Lage festzustellen, in welcher Position sich sein Körper oder
einzelne Teile seines Körpers befinden, d.h. ob er z. B: steht oder sitzt
oder ob und wie er sich bewegt. Melden die Rezeptoren immer das
Gleiche, beispielsweise wenn sich der Körper gar nicht oder nur gleich-
förmig bewegt, werden diese Meldungen für das Gehirn uninteressant.
Werden allerdings ständig wechselnde, neue Meldungen erzeugt,
wird das Gehirn aktiviert. Gleichzeitig wird es trainiert, diese neuen
Informationen schnellstmöglich zu verarbeiten. Je besser dies funktioniert,
desto besser kann auch die Muskulatur durch das Gehirn gesteuert werden.

Wenn man keine Muskeltraining macht, bzw. sich zu wenig bewegt,
bildet sich die Muskulatur zurück, ähnliches passiert auch im Nervensystem.
Werden Nervenzellen nicht laufend aktiviert, sterben sie ab. Mit der Stoch-
astischen Resonanz-Therapie kann man dagegen wirken.

Was passiert während einer Stochastischen Resonanz-Therapie?
Die Stochastische Resonanz-Therapie wird mit einem speziell entwickelten
Gerät durchgeführt auf dessen beiden Fußplatten der Patient steht. Diese
Fußplatten bewegen sich mehrdimensional und mit einer Grundfrequenz
zwischen vier und acht Hertz, und führen zu einer ständigen Destabilisierung
des Gleichgewichts. Um eine schnellere Wahrnehmung des Signals zu
erreichen, wird die Grundfrequenz von zufälligen (stochastischen) Störfaktoren unterbrochen. 

Wie wirkt die Stochastische Resonanz-Therapie?
Die Vibrationsreize bewirken im Körper kurzfristig relativ starke muskuläre und
neuronale Aktivitäten. Es kommt zu einem besseren Gleichgewicht und einer
verbesserten Gehfähigkeit durch die erhöhte Koordinationsfähigkeit. Die
Basis dafür bilden längerfristige Anpassungen, nämlich Umbauprozesse im
Nervensystem, die durch den stochastischen Resonanzreiz ausgelöst werden.
In der Folge kommt es zu einer Verbesserung des motorische Lernens durch Optimierung der Informationsselektion im Gehirn und Freisetzung von
Neurotransmittern (z.B. Dopamin), Verbesserung der Funktionsweise und des Wachstums neuronaler Zellverbände und Schutz der NervenzellenVerbesserung der Aktivierung von Hirnarealen Verbesserung der Gehfähigkeit und der Gleichgewichtsregulation durch optimierte Wahrnehmung und Reflexsteuerung, Verbesserung des Knochenstoffwechsel und Erhöhung der Knochenfestigkeit.

Anwendungsgebiete der Stochastischen Resonanz-Therapie
Vor allem in der Rehabilitation von neurologischen Krankheitsbildern
wie Parkinson, Multiple Sklerose oder Querschnittslähmung, ADHS; Konzentrationsstörungen, Schmerztherapie, aber auch
bei orthopädischen Läsionen wie Bänderrissen oder Osteoporose
zeigen internationale Studien gute Erfolge.

Hilfreich ist die Stochastische Resonanz-Therapie auch für Menschen,
die bei einem Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben, oder nach
einem Schlaganfall querschnittsgelähmt sind.