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Ergotherapie bei Kindern wird dann verordnet, wenn die Gesamtentwicklung oder Teilbereiche der Entwicklung (z.B. nur die Grobmotorik; nur die Konzentration etc.) verzögert sind und/oder es dadurch zu Einschränkungen in der Handlungsfähigkeit des Kindes kommt.

Bitte haben Sie keine Angst vor dem Begriff "Therapie" in unserer Berufsbezeichnung. Unsere Aufgabe ist es, Ihr Kind so zu unterstützen, dass es die Dinge, die es selbst tun möchte oder die von seiner Umwelt (z.B. durch Kindergarten oder Schule) vorgegeben sind, bestmöglichst durchführen kann.

Beratung auf Selbstzahlbasis

Die Krankenkasse bezahlt in der Regel dann eine Ergotherapie, wenn tatsächlich eine Erkrankung oder Entwicklungsstörung vorliegt. Oftmals kommen zu uns in die Praxis Kinder mit Verdacht auf Einschränkung in einem Betätigungsbereich. Im Rahmen eines Erstrezeptes können wir dann u.a. eine Entwicklungsdiagnostik durchführen sowie weitere geeignete Beobachtungen tätigen. Für den Arzt sind dies wichtige Ergebnisse, die er für eine genaue Einschätzung benötigt.
Auch wenn noch keine Diagnose vorliegt kann eine ergotherapeutische Beratung sinnvoll sein, um Fragen zu klären oder Anregungen zu geben.

In meiner Praxis kommt nur Tests zum Einsatz, welche standardisiert und in Deutschland normiert wurde. Als Ergebnis erhalten wir dann ein sogenanntes Entwicklungsprofil, welches die Fähigkeiten eines Kindes in verschiedenen Bereichen anzeigt: Körpermotorik, Handmotorik, Gedächtnis, Handlungsstrategie, Kategorisieren, Sprachentwicklung, Sozio-emotionale Entwicklung sowie Nachzeichnen/Malentwicklung, Konzentration.

Es geht dabei nicht darum, ein Kind in eine bestimmte Schublade zu stecken, sondern erst einmal den IST-Zustand festzustellen und darüber ins Gespräch zu kommen. Nicht jede Abweichung ist gleich ein Zeichen für eine Entwicklungsstörung! Deshalb erhalten Sie zu Rezeptende ein ausführliches Elterngespräch, in dem wir die einzelnen Punkte genau durchgehen. Nicht selten stellt sich dann zum Beispiel heraus, dass das Kind bisher keine Möglichkeit gehabt hat, bestimmte Dinge zu erlernen. Sei es, dass geeignetes Beschäftigungs- und Anregungsmaterial fehlte, es überbehütet aufgewachsen ist, sich hauptsächlich innerhalb geschlossener Räume aufgehalten hat oder die Eltern z.B. keine Zeit oder Ideen zum gemeinsamen Spiel und der gemeinsamen Beschäftigung gehabt haben.

Mir ist es daher wichtig, im Elterngespräch auf konkret umsetzbare Handlungen einzugehen und Zusammenhänge zu erklären. Oftmals muss dann gar keine eigentliche Therapie aufgenommen werden, sondern wir können uns auf eine kontrollierte Entwicklungsbeobachtung einigen: Wir vereinbaren einen Kontrolltermin nach einer bestimmten Zeit (z.B. 6 Monate) und während dieser Zeit versuchen Sie, Ihren Alltag entsprechend der Handlungen abzuändern. In vielen Fällen kann so ein guter Entwicklungsimpuls gegeben und eine Therapie vermieden werden.

Ergotherapie bei Entwicklungsstörungen

In manchen Fällen jedoch sind die Entwicklungsrückstände so stark, dass sie nicht mehr mit häuslichem Üben aufgeholt werden können. Grob gesagt kann man bei Säuglingen ungefähr davon ausgehen, dass ein Entwicklungsrückstand von mehr als 3-4 Monaten auffällig ist, bei Kleinkindern ein Rückstand von 6-12 Monaten. Diese Rückstände sollten dann ärztlicherseits genauer abgeklärt werden. Wir in der Ergotherapie können nur klären, was ein Kind wie macht- das "warum" ist Teil der ärztlichen Diagnostik.

Manchmal ist es also tatsächlich notwendig, eine längerfristige therapeutische Begleitung anzustreben.

  • Störungen des Bewegungsablaufs infolge von Hirnschädigungen
  • Störungen des Bewegungsablaufs im Zusammenhang mit Wahrnehmungsdefiziten  (Sensorische Integrationsstörung, Dyspraxie, Koordinationsstörung)
    Sinnesbeeinträchtigungen Bsp. Taubheit, Blindheit
  • Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung im Zusammenhang mit Wahrnehmungsstörungen
  • Störungen in der Sozialentwicklung und Kommunikationsfähigkeit
  • Psychischen Störungen (Verhaltensauffälligkeiten, Autismus, Essstörungen)
    Lern- und geistige Behinderungen
  • Legasthenie und Dyskalkulie