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K-TAPE - wie funktioniert das?
Durch das K-Tape wird Einfluss auf das zirkulatorische System genommen.

Organismen verfügen über eine genetische Fähigkeit der Selbstregulierung und Selbstheilung. Bei Erkrankung des Gewebes kommt es häufig Entzündungszeichen, die dem Körper Warnhinweise vermitteln (Schmerzen, Erwärmungen, Schwellungen) und den Stoffwechsel verändern (Austritt von Lymphozyten, Firbroblasten, Zunahme von  Kollagenfasern, Thrombozytenzunahme ect.).

Der Heilungsprozess ist abhängig, von der Durchblutung des umliegenden Gewebes. Erhöhe ich die Durchblutung, dann erlebt der Patient seine Heilung schneller. Gerade mit diesem Tape erreiche ich besonders eine vermehrte Durchblutung.

Die Gesundheit und die Regeneration unseres Gewebes ist in einem hohen Maß von der Durchblutung abhängig. Vor allem bei Verletzungen und Krankheiten ist die optimale vaskuläre und lymphatische Versorgung wichtig, da gerade dann ein erhöhter Stoffwechselbedarf zur Wiederherstellung und Gesundung führt.

Durch die K-Tape Methode erreiche ich sowohl einen besseren Abtransport, als auch eine vermehrte Bereitstellung mit körpereigenen Heilungsstoffen. Durch das Auftragen eines elastischen Bandes, das der Dehnbarkeit der Haut nachempfunden wurde, trage ich eine zweite Haut. Mit jeder Bewegung wird die Haut und die darunter liegenden Strukturen angehoben, es kann Lymphe und Blut nach fließen, mit jeder Anspannung werden die Gefäße und darunter liegenden Strukturen wieder ausgepresst. Venen und Lymphgefäße haben Klappen und lassen den Transport nur in einer Richtung, nämlich Richtung Herzen zu. Das Tape erhöht damit den Abfluss des Gewebswassers, es kommt aber auch gleichzeitig zu einem schnelleren Anfluten von neuem Gewebswasser, die Zirkulation wird enorm beschleunigt und somit der Heilungsprozess deutlich verkürzt.

Bei Verletzungen treten Schmerzhormone in die Umgebung aus. Diese werden durch den verstärkten Durchfluss schneller abgebaut, was bei Patienten zu beobachten war, die aufgrund einer Verletzung oder einem Trauma behandelt wurden und nach wenigen Stunden schmerzfrei waren. Durch die schnelle Schmerzbefreiung ist eher eine Belastung möglich, was wiederum die Zunahme der Gefäßzirkulation erhöht, gleichzeitig aber auch die Muskulatur wieder aufbaut.

Diese Diagnosen werden mit der K-Tape-Methode nur deshalb erfolgreich behandelt, weil es sich in Wirklichkeit um muskuläre Erkrankungen handelt.

99% aller Schmerzpatienten haben ein statisches Problem. Diese Tatsache ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Es kann um Blockaden in verschiedenen Regionen wie Darmkreuzbeingelenk, Atlasbereich oder im gesamten Wirbelbereich auftreten. Diese Blockaden verursachen mit der Zeit eine Überlastung der Muskulatur. Irgendwann ist die Muskulatur erschöpft, weil sie die dauernde Fehlbelastung nicht mehr ertragen kann und die Muskulatur durch Schmerzmeldung geschützt werden muss.

Werden die Blockaden gelöst, berichten spontan einige Patienten von eine deutlichen Linderung ihrer Beschwerden. Zur effektiven Therapie der verspannten Muskulatur wird der Patient mit dem K-Tape versorgt, da er durch das Auftragen auf die schmerzhafte Muskulatur mehrere positive Veränderungen erfährt. Über die Hautirritation wird der Schmerznerv der Muskulatur gehemmt. Der Patient erfährt meist nach wenigen Sekunden, dass der Schmerz ganz weg oder doch deutlich weniger ist, sollte er ein muskuläres Problem haben. Dadurch kann sich der Patient wieder bewegen. Jetzt erhält er durch jede Bewegung eine lymphatische Massage und baut automatisch die Verspannung und Stauung der Muskulatur ab. Nach einigen Tagen der Behandlung wird die Muskulatur schmerzfrei sein und die Muskulatur kann weiter aufgebaut werden.

Häufig gestellte Fragen:

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Behandlung erfordert meistens mehrere Wochen.
Bei akuten Beschwerden ist die Behandlungsdauer auch mal auf nur eine Behandlung beschränkt.
Die Behandlung von chronischen Schmerzen kann sich über mehrere Wochen hinziehen.
Bei der Migränebehandlung muss mit 4 bis 12 Wochen gerechnet werden.


Wie lange muss man das Tape tragen?


Das Tape wird meistens 7 bis 10 Tage getragen. An manchen Stellen wie dem Rücken, hält es auch 14 Tage und noch mehr.

Was muss ich bei der Behandlung bedenken?

Wenn Sie getapet werden möchten, sollten Sie sich bitte vorher nicht eincremen. Sie können mit dem Tape duschen oder baden, aber bitte nicht zu heiß und zu lange.
Anschließend empfehle ich Ihnen das Tape nur abzutupfen, nicht zu rubbeln oder zu heiß zu fönen, am besten im Bademantel einige Zeit verweilen. Das Tape ist aus reiner Baumwolle mit einer elastischen Struktur, die bei Wärme ausleiert. Sollten sich beim Tragen die Enden lösen, überkleben Sie die Enden mit einem anderen Pflaster oder schneiden Sie die Enden einfach ab.
Vorsicht, bitte nicht in die Haut schneiden. Wenn Sie das Tape ablösen wollen, so geht dies am besten, wenn Sie es während des Duschens entfernen. Sollte doch mal eine Allergie auftreten, was wirklich ausgesprochen selten auftritt, so entfernen Sie das Tape sofort und geben mir davon Kenntnis.
Eine Medikation ist nicht nötig. Ein Kribbeln unter dem Tape ist kein Zeichen einer Allergie, sondern ein Zeichen von aktiviertem Stoffwechsel. Die Haut ist dann leicht gerötet. Wichtig ist, dass Sie sich viel bewegen. Vor allem in den Teilen, in denen Sie getapet wurden. Jede Bewegung ist eine Massage. Bitte trinken Sie viel wegen der vermehrten Stoffwechselaktivität.

 

Wenn ich eine Pflasterallergie habe, kann ich mich trotzdem mit dem K-Tape behandeln lassen?

Ja, es handelt sich bei dem K-Tape um einen 100%igen Acryl-Kleber, der aus einem Naturharz besteht und kaum Allergien macht. Sollte man sich nicht sicher sein, kann man ein kleines Stück Tape für einen Tag auf den Unterarm kleben. Es wurde beobachtet, dass manchmal die Farbe entscheidend für die Allergie war. Beim Wechsel der Farbe war dann keine Allergie mehr zu beobachten. Außerdem gibt es noch eine Möglichkeit, bei Allergie mit einem Schutzfilm zu arbeiten.

Ist die Behandlung mit K-Tape eine Kassenleistung?

Es ist keine gesetzliche Kassenleistung.


Wie sieht es bei Privat-Versicherten aus?

Die privaten Krankenkassen bezahlen ohne Umstände, da sie erkannt haben, dass durch diese Therapie ihre Versicherten schnell gesund werden, dass unnötige teure Diagnostik wegfällt und vor allem unnötige Operationen verhindert werden.


Wie teuer ist eine Behandlung? 

Es werden, je nach Krankheitsbild, auch mehrere Tapes benötigt. Dadurch variieren die Preise deutlich.

Kann ich nach dem Tapen sofort Sport treiben?

Es ist ganz wichtig, dass man nach dem Tapen unbedingt noch eine halbe Stunde sich ruhig verhält, da der Acryl-Kleber durch die Körperwärme aktiviert wird und dann erst richtig fest auf der Haut klebt. Sportler sollten somit 30 Minuten vor dem Spiel getapet werden.


Ist es wichtig, was für eine Farbe ich nehme?

Auch wenn es sich für viele wie Hexerei anhört, die Farbe ist absolut wichtig. Wenn man nicht den gewünschten Erfolg beim Tapen hat und man ist sich sicher, dass es sich hierum ein muskuläres Problem handelt, dann hat man mit großer Wahrscheinlichkeit die falsche Farbe genommen. Ich selbst habe mich anfangs gegen diese Erkenntnis gesträubt. Durch vielfältige Erfahrung bin ich aus Überzeugung ein starker Verfechter dieser Theorie, dass die Farbe bei vielen Patienten enorm wichtig ist. Oft passiert es mir immer noch, dass der Patient nach dem Tapen nicht ausreichend schmerzfrei ist, nach dem Wechseln der Farbe jedoch behauptet keinerlei Schmerz mehr zu verspüren.
Doch hier ist zu sagen, der Einsatz der Farbe ist nur dann nötig, wenn der Patient es auch möchte!

Wie löse ich das Tape am besten und tut es nicht wahnsinnig weh?

Es ist schon kaum zu glauben, dass das Tape auf der einen Seite sehr gut klebt, aber nach einer Woche sich ohne Probleme wieder entfernen lässt.
Wenn das Tape nur wenige Stunden auf der Haut geklebt hat, macht es schon etwas Probleme, das Tape zu lösen. Es geschieht aber selten, dass man das Tape nach wenigen Stunden abnehmen muss. Bei Kindern empfehle ich, mit einfachem Olivenöl das Tape einzutränken. Dann löst sich das Tape ganz leicht.
Man sollte es grundsätzlich im nassen Zustand entfernen.


Was mache ich, wenn ich Schmerzen habe?

Sollten Schmerzen auftreten, so rufen Sie mich bitte sofort an. Wir kennen das Phänom des überlagerten Schmerzes. Es gibt oft mehrere Schmerzpunkte; was sie jedoch an Schmerzen angeben können, ist der Hauptschmerz. Dieser wird von mir behandelt und durch die Behandlung wird der Hauptschmerz therapiert.
Nun kann es aber sein, dass daneben ein Schmerzpunkt exsistiert, der vorher vom Hauptschmerz überlagert wurde.
Sie sollten dann wieder in die Praxis kommen, um auch diesen Schmerz therapieren zu lassen. Wir kennen auch das Phänomen des verstärkten Schmerzerlebnisses, also eine Erstverschlimmerung.

Wenn ich nun schmerzfrei bin, kommt irgendwann die Beschwerde wieder?

Da es sich bei dem Erfolg dieser Therapie um die Tatsache handelt, dass der Patient ein muskuläres Problem hatte, was mit Erfolg therapiert wurde, so kann man davon ausgehen, dass die Beschwerden erst dann wieder kommen, wenn er wieder die gleichen Fehler macht, die der Patient vorher auch schon gemacht hatte. Wenn er wieder mit seiner Statik schief wird und die Muskulatur falsch belastet. Wenn er weiterhin einseitige Bewegungen ausführt und sich auch sonst zu wenig bewegt.
Aber dann wissen Sie, wie Sie schnell wieder beschwerdefrei werden.


Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns an.